đż Auf Entdeckungstour entlang der Nister
Eine spannende Kinderwanderung des Heimatvereins Helmeroth
Am Sonntag, den 16. August 2026, hieĂ es beim Heimatverein Helmeroth: âWer lebt eigentlich entlang der Nister und in unseren WĂ€ldern?â 21 Kinder und 20 Erwachsene machten sich gemeinsam auf eine spannende Entdeckungstour durch die Natur.
Um 10:00 Uhr trafen sich alle an der Roten BrĂŒcke. Dort wurden die Teilnehmer von Sabine Schmidt, WaldpĂ€dagogin (in Ausbildung), Otmar Löhr und unserem 1. Vorsitzenden herzlich begrĂŒĂt. Sabine erklĂ€rte zunĂ€chst, was die Kinder an diesem Vormittag erwarten wĂŒrde.
Zum Kennenlernen gab es gleich zu Beginn ein kleines Spiel: Jedes Kind bekam eine Tierkarte, die ihm hinten am RĂŒcken befestigt wurde. Nun hieĂ es âWer bin ich?â Die Kinder mussten sich gegenseitig Fragen stellen und herausfinden, welches Tier sie darstellten. So kamen die Kinder schnell miteinander ins GesprĂ€ch, lernten sich kennen und die anfĂ€ngliche ZurĂŒckhaltung war schnell vergessen.
Dann ging es gemeinsam los. Unterwegs hielten alle immer wieder Ausschau nach Tierspuren, Insekten und anderen kleinen Bewohnern des Waldes. Ein besonderes Erlebnis war die HĂ€ngebrĂŒcke, ĂŒber die die Gruppe gemeinsam wanderte.
Kurz darauf gab es den nĂ€chsten spannenden Fund: Ein Baum, der deutlich von einem Biber bearbeitet worden war. Doch wie fĂŒhlt es sich eigentlich an, wenn man selbst versucht, so einen Baum anzunagen? Das durften Kinder und Erwachsene mit Möhren ausprobieren. Schnell wurde klar: Biber zu sein ist ganz schön anstrengend! đŠ«đ„
Weiter ging es zum neuen MĂŒhlengraben. Entlang des MĂŒhlengrabens wanderte die Gruppe bis zum Wehr, wo eine lĂ€ngere Pause eingelegt wurde. Hier wurde es besonders spannend, denn nun durften die kleinen Naturforscher selbst auf Entdeckungstour gehen.
Mit kleinen Netzen, Eimern, Bechern und Lupen machten sich die Kinder auf die Suche nach den kleinen Bewohnern des Wassers und des Waldes. Gefundene KĂ€fer, Insekten, kleine Fische und andere Tiere wurden vorsichtig eingefangen und mithilfe von Bestimmungskarten gemeinsam angeschaut und bestimmt. AnschlieĂend wurden natĂŒrlich alle Tiere wieder vorsichtig in die Freiheit entlassen.
Die Kinder hatten dabei sichtlich viel Freude und es gab jede Menge kleine Entdeckungen zu bestaunen. đđđŠ
Auf dem RĂŒckweg wartete noch ein weiteres Spiel auf die Gruppe. Dabei verwandelten sich die Kinder in Eichhörnchen. Sie mussten NĂŒsse verstecken, die anschlieĂend von einem anderen âEichhörnchenâ gefunden oder vielleicht sogar heimlich âgeklautâ worden waren. Mit viel Eifer wurde gesucht, versteckt und natĂŒrlich auch ordentlich gelacht. đżïžđ°
Langsam neigte sich der abwechslungsreiche Vormittag dem Ende entgegen und die Gruppe machte sich auf den Weg zum Heimathaus. Dort warteten bereits WĂŒrstchen im Brötchen und kalte GetrĂ€nke auf die hungrigen und durstigen Naturforscher.
In gemĂŒtlicher Runde lieĂ man den Tag gemeinsam ausklingen und konnte noch einmal ĂŒber die vielen Erlebnisse und Entdeckungen des Vormittags sprechen.
Ein rundum gelungener Tag
Die Kinderwanderung war eine rundum gelungene Veranstaltung, bei der Natur, Bewegung, Spiel und gemeinsames Erleben wunderbar miteinander verbunden wurden. Die Kinder konnten mit viel SpaĂ ihre heimische Natur entdecken und dabei ganz nebenbei einiges ĂŒber die Tiere und ihre LebensrĂ€ume lernen.
Ein ganz besonderer Dank gilt Sabine Schmidt, die die Kinderwanderung mit viel Engagement, tollen Ideen und viel Liebe zum Detail vorbereitet und durchgefĂŒhrt hat. Man hat den ganzen Vormittag gemerkt, wie viel Freude und Begeisterung sie selbst fĂŒr die Natur mitbringt. Sabine, das hast du wirklich klasse gemacht! â€ïž
Ebenso bedanken wir uns bei Otmar Löhr und allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des schönen Tages beigetragen haben.
Wir freuen uns schon auf die nĂ€chste gemeinsame Entdeckungstour! đłđđżïž






















